Ratgeber

Video-Testimonials rechtssicher nutzen: die Einwilligung, die vor Abmahnungen schützt

Kundenstimmen verkaufen — das weiß jede Firma. Trotzdem trauen sich viele nicht an Video-Testimonials heran. Der Grund: die Angst vor Abmahnungen und Datenschutz-Ärger. Zu Recht, denn ein Kundenvideo auf der eigenen Website ist ohne saubere Einwilligung ein echtes Risiko. Die gute Nachricht: Mit ein paar klaren Regeln bist du auf der sicheren Seite. Dieser Ratgeber zeigt dir, worauf es ankommt.

Warum überhaupt eine Einwilligung?

Ein Video zeigt eine identifizierbare Person und ihre Stimme — das sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Zusätzlich greift das Recht am eigenen Bild (§ 22 KUG). Wer solche Aufnahmen veröffentlicht, braucht dafür in aller Regel eine Einwilligung der gezeigten Person (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Fehlt sie oder ist sie fehlerhaft, drohen Unterlassungsansprüche, Abmahnungen und im schlimmsten Fall Schadensersatz.

Was eine wirksame Einwilligung braucht

Der häufigste Fehler: mündlich oder gar nicht

„Ja klar, kannst du nehmen“ reicht nicht. Eine mündliche Zusage lässt sich später nicht beweisen — und wenn die Person es sich anders überlegt, stehst du ohne Nachweis da. Genauso riskant: das Video einfach hochladen und hoffen, dass sich niemand beschwert.

Das Widerrufsrecht: jederzeit, ohne Begründung

Jede Einwilligung kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden (Art. 7 Abs. 3 DSGVO). Widerruft eine Person, musst du ihr Video zeitnah von deiner Website entfernen und löschen. Praktisch heißt das: Du brauchst einen Weg, wie Einreicher ihren Beitrag selbst zurückziehen können — und der Widerruf muss genauso einfach sein wie die Einwilligung.

Checkliste für rechtssichere Video-Testimonials

In der Praxis: Genau diese Punkte muss niemand von Hand lösen. Vertrauly hat die Einwilligung (granular, protokolliert) und den Widerrufs-Link fest eingebaut — Video-Testimonials sammeln per Link, DSGVO-konform, Hosting in Deutschland.

So funktioniert vertrauly →

Hinweis: Dieser Ratgeber ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung. Im Zweifel hilft eine kurze anwaltliche Prüfung deines konkreten Falls.

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